Mit dem Roulette fair entscheiden
Anleitung
Das Roulette teilt die Scheibe in so viele gleich große Sektoren wie es Einträge gibt, dreht kräftig, und der Sektor, auf den der Zeiger beim Stillstand zeigt, ist das Ergebnis. Da alle Sektoren denselben Winkel haben, ist auch die Wahrscheinlichkeit für jeden Eintrag gleich.
Warum die Wahrscheinlichkeit gleich ist
Bei N Einträgen beträgt der Winkel jedes Sektors 360 Grad geteilt durch N. Da sich die Scheibe ausreichend oft dreht und nicht vorhersehbar ist, wo sie stehen bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zeiger in einem bestimmten Sektor stehen bleibt, proportional zu dessen Winkel. Da alle Winkel gleich sind, ist auch die Wahrscheinlichkeit gleich.
Wann sich das Roulette eignet
- Wenn die Kandidaten sichtbar aufgelistet sind und auf einen Blick klar ist, „was zur Auswahl steht“
- Wenn mehrere Personen gemeinsam auf den Bildschirm schauen und das gemeinsame Warten auf das Ergebnis Spaß machen soll
- Wenn eine leichte Entscheidung wie das Mittagsmenü oder die Wochenendaktivität schnell getroffen werden soll
Praxistipps
Zu viele Einträge machen die Schrift klein und schwer lesbar – empfehlenswert sind etwa 10 Einträge pro Bildschirm. Bei sehr vielen Kandidaten bietet sich ein „zweistufiges Roulette“ an: zuerst nach groben Kategorien drehen, danach innerhalb der gewählten Kategorie erneut.
Überlässt man eine Entscheidung dem Roulette, verschwindet das Gerangel um die Frage „Wer hat das entschieden?“. Dass alle das Ergebnis leicht akzeptieren, ist der große Vorteil des Roulettes.